Betastrahlung
Die aus negativ geladenen Teilchen bestehende Betastrahlung (β-Strahlung)
ist eine ionisierende Strahlung, d. h., sie kann bei einem radioaktiven Zerfall aus Atomen oder Molekülen Elektronen entfernen, somit bleiben positiv geladene Ionen oder Molekülreste zurück.
β+-Zerfall wurde 1934 von Irène und Frédéric Joliot-Curie entdeckt
Sie kann aus Elektronen oder Positronen bestehen (seltener)
Betazerfall:
- Elektron oder Positron verlässt den Kern
- Beta-Minus-Zerfall (β−) bei abgestrahltem Elektron: Neutron des Kerns wandelt sich in ein Proton um und sendet u.a. Elektron ausà Massenzahl bleibt unverändert, Kernladungszahl wird um 1 erhöht
-Beta-Plus-Zerfall (β+) bei abgestrahltem Positron: Proton wird in Neutron umgewandeltà Massenzahl bleibt gleich, Kernladungszahl wird um 1 verringert
- Zerfall eines freien Neutrons: das Neutron wandelt sich in Proton, Antineutrino oder Elektron um
Wechselwirkung mit Materie:
- Biologisch: kann u.a. zu Knochenkrebs, Schilddrüsenkrebs, Hautkrebs, Linsentrübung führen, wenn der Mensch der Strahlung ausgesetzt wird
- Strahlenschutz: Absorber wie Aluminiumblech, Schwermetall kann als 2. Absorber dienen
Wird zum Beispiel als Strahlensterelisation oder bei der Brachytherapie genutzt
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Betastrahlung (10. 04. 2011)
http://www2.fz-juelich.de/gs/datapool/page/192/Beta.jpg (10.04.2011)
Physikheftaufschrieb zu Betastrahlung vom 7. 4. 2011